FAQ

  • Fluorpolymere sind noch in vielen technischen Anwendungen unverzichtbar, stehen aber im Zusammenhang mit PFAS zunehmend im Fokus regulatorischer und gesellschaftlicher Diskussionen. Gleichzeitig fehlt bislang eine systematische, faktenbasierte Grundlage, um die Substituierbarkeit von Fluorpolymeren für konkrete Anwendungen bewerten zu können. FLUORBEST adressiert genau diese Bewertungslücke.

  • Ziel von FLUORBEST ist der Aufbau einer systematischen und KI‑gestützten Methodik zur Bewertung der Substituierbarkeit von Fluorpolymeren in konkreten industriellen Anwendungen. Dabei werden technische und (öko)toxikologische und regulatorische Aspekte gemeinsam betrachtet.

  • Nein. Das Ziel von Fluorbest ist es, eine transparente Grundlage zu schaffen, mit der Substitutionsoptionen für konkrete Anwendungsfälle faktenbasiert eingeordnet und ergebnisoffen bewertet/eingeordnet werden können.

  • FLUORBEST entwickelt eine Methodik zur Bewertung von Substitutionsoptionen und stellt entsprechende Datenstrukturen bereit. Das Projekt trifft keine pauschalen Aussagen zur Sicherheit bestehender Produkte und entwickelt keine Ersatzmaterialien.

  • FLUORBEST arbeitet an ausgewählten Anwendungsbeispielen und kombiniert Expertenwissen aus der Industrie mit KI‑gestützter Datenanalyse. Auf dieser Basis entsteht ein semantisch strukturiertes Datenportal zur nachvollziehbaren Bewertung von Substitutionsoptionen.

  • FLUORBEST läuft von November 2025 bis Januar 2028.

  • FLUORBEST ist ein interdisziplinäres Verbundprojekt mehrerer Fraunhofer‑Institute und der Bundesanstalt für Materialforschung und ‑prüfung (BAM). Die Partner bringen ihre Expertise aus Materialforschung, Toxikologie, Datenanalyse und Bewertung entlang der gesamten Wertschöpfungskette ein.

  • Informationen, Neuigkeiten und ausgewählte Ergebnisse werden über die Projekt‑Website www.fluorbest.de sowie über angebundene Forschungs‑ und Datenplattformen wie MaterialDigital veröffentlicht.